Hochautomatisiertes Fahren auf Autobahnen – Umfangreiche Studie des Fraunhofer IAO

Hochautomatisiertes Fahren auf Autobahnen: Fraunhofer-Studie im Auftrag des BMWi
Hochautomatisiertes Fahren auf Autobahnen: Fraunhofer-Studie im Auftrag des BMWi

Das Fraunhofer IAO hat gemeinsam mit Partnern im Auftrag des BMWi eine umfangreiche Studie mit dem Titel „Hochautomatisiertes Fahren auf Autobahnen – Industriepolitische Schlussfolgerungen“ veröffentlicht, in der technische, wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen des automatisierten Fahrens auf über 370 Seiten untersucht und Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.

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KPIs – Vorsicht Nebenwirkungen !

KPIs - Unerwünschte Nebenwirkungen
KPIs – Unerwünschte Nebenwirkungen

KPI (Key Performance Indicator) ist der neudeutsche Begriff für eine Kennzahl, mit der die Leistungsfähigkeit bzw. das Ergebnis von Prozessen, Organisationen oder anderen Einheiten gemessen und gesteuert werden kann.

Für die effiziente Steuerung einer Organisation bzw. von Prozessen ist die Definition und Verwendung von geeigneten KPIs von enormer Bedeutung.

Doch Vorsicht: KPIs können auch (unerwünschte) Nebenwirkungen haben !

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Hobbyfotografen aufgepasst: Panoramafreiheit in Gefahr !

Auswirkungen der Abschaffung der Panoramafreiheit (Quelle: Wikipedia)
Auswirkungen der Abschaffung der Panoramafreiheit (Quelle: Wikipedia)

UPDATE: Das Thema hat sich positiv weiterentwickelt: siehe Meldung bei Golem.de

Unter Panoramafreiheit versteht man eine Einschränkung des Urheberrechts, die es jedermann erlaubt, Bilder von öffentlichen Gebäuden und Bauwerken ohne eine Zustimmung bzw. ohne einen Lizenzvertrag mit dem potenziellen Rechteinhaber (z.B. Architekt) zu erstellen und ggf. zu verwerten.

Dieses Recht ist nun in Gefahr !

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Gerüchteküche: Amazon möchte evtl. Privatpersonen für die Auslieferung nutzen

Laut einem Bericht des Wall Street Journal „Amazon’s Next Delivery Drone: You“ gibt es bei Amazon Überlegungen, zur Reduktion der beträchtlichen Logistikkosten Privatpersonen zur Auslieferung von Paketen einzusetzen (Deutsche Versionen der Meldung finden Sie auch bei SPON, n-tv, Welt, t3n, FAZ und Heise). Das Projekt soll wohl intern unter dem Namen „On My Way“ laufen, die Gerüchte wurden bis jetzt jedoch noch nicht von Amazon bestätigt.

Aus der Gerüchteküche: Amazon On My Way - Privatpersonen als Kuriere ?
Aus der Gerüchteküche: Amazon On My Way – Privatpersonen als Kuriere ?

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Verschlafen deutsche Großunternehmen die Digitalisierung ? Interessanter Artikel in Capital …

Die technologischen Entwicklung bzw. Digitale Transformation (z.B. in den Bereichen Web, Cloud, Mobile, Digitale Prozesse, …) schreitet rasant voran

Traditionelle Großunternehmen oder sogar ganze Branchen haben oftmals Probleme, mit diesem schnellen Wandel mitzuhalten.

Einen interessanten Artikel dazu finden Sie in Capital: Wallfahrtsort der Konzerne.

Interessanter Artikel in Capital: Wallfahrtsort der Konzerne
Interessanter Artikel in Capital: Wallfahrtsort der Konzerne

Oliver Höß

Mobility-Mythen entlarvt … Experten-Insights von Accenture

Mobility-Mythen entlarvt - Experten-Insights von Accenture
Mobility-Mythen entlarvt – Experten-Insights von Accenture

Der Einsatz von mobilen Lösungen im Unternehmen verspricht ein großes Prozessoptimierungspotenzial. Besonders deutlich wird dies bei inhärent mobilen Prozessen, wie z.B. Service und Vertrieb, aber es gibt noch eine Vielzahl von weiteren Potenzialen in den meisten Unternehmen, die gewinnbringend realisiert werden können.

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Services / Serviceorientierung: Gefahr der Begriffsverwirrung !

Der Begriff „Service“ hat eine Vielzahl von Übersetzungen / Bedeutungen (siehe Abbildung unten aus dict.leo.org).

Dabei reicht die Bedeutung von Dienst oder Dienstleistung über Kundendienst / Wartung bis hin zum Gottesdienst, Aufschlag beim Tennis und Tischgedecken.

Selbst im IT-Kontext wird der Begriff „Service“ in einer Vielzahl von Bedeutungen benutzt:

  • Services in einer SOA (Serviceorientierte Architektur): Funktionalitäten, die von einer Softwarekomponente bereit gestellt werden (z.B. über SOAP / REST-Technologien).
  • IT-Services, wie sie z.B. in ITIL definiert werden.
  • XaaS: z.B. Nutzung von Software über das Internet (SaaS – Software-as-a-Service)
  • Service-Dienstleistungen, die z.B. ein Hardware-Anbieter zusätzlich erbringt.
  • … und einige mehr

Es gibt keine „richtige“ oder „falsche“ Definition … aber ich möchte an dieser Stelle nur nocheinmal darauf hinweisen, dass man sich immer über die Verwendung des Begriffs einig sein sollte, wenn man miteinander komuniziert.

Interessant ist, dass der Begriff i.d.R. positiv belegt ist, so dass man diese Mehrdeutigkeit durchaus auch vorteilhaft nutzen kann … jeder möchte „serviceorientiert“ sein, auch wenn man evtl. etwas anderes darunter versteht 🙂

Ich bin selbst schon einmal wegen eines derartigen Missverständnisses durch halb Deutschland gereist 🙂

Übersetzungen des Begriffs "Service"
Übersetzungen des Begriffs „Service“

Oliver Höß

Android 5.0 … so what ?

Gerade Android 5.0 installiertOK: auf den ersten Blick sind keine wesentlichen Verbesserungen aber auch erfreulicherweise keine wesentlichen Verschlechterungen zu bemerkenda bin ich im Vergleich zu anderen Betriebssystem-Updates ja schon ganz zufrieden 🙂

Es sollen sich ja auch einige Verbesserungen unter der Haube verbergen … schau mer mal 🙂

Update 29.1.2015: OK … das Energiemanagement scheint wirklich super zu sein …

Ein Tip an die Techies: Bitte bedenkt immer, dass es auch ein paar nicht technik-affine User gibt, die echte Mehrwerte aus User-Sicht bei einem Update sehen wollen (da sich ansonsten die neuen Probleme nicht lohnen).

Ich bin aber positiv gestimmt … Meinungen zu Android 5.0 können gerne als Kommentar gepostet werden …

Android 5.0 - so what ?
Android 5.0 – so what ?

Oliver Höß

Wissensmanagement: Effizientes Management der zentralen Ressource „Wissen“

Ein großer Teil der Wertschöpfung in deutschen Unternehmen hängt von der zentralen Ressource „Wissen“ ab. Dabei ist nicht nur das Wissen für die Entwicklung und Produktion innovativer Produkte gemeint, sondern auch das Wissen bzgl. der effizienten und gesetzeskonformen Durchführung der dazu notwendigen Unterstützungsprozesse (z.B. in den Themenfeldern Finanzen/Steuern, Personal, Recht, Arbeitsschutz, …).

Da Deutschland im globalen Vergleich als Hochlohnland weniger mit günstigen Arbeitskräften denn mit hochwertigem Wissen als Wettbewerbsfaktor punkten muss, ist das Management des Wissens, vom Erwerb, über die Konservierung über unterschiedliche Mitarbeiter(-generationen) bis hin zur Bereitstellung für einen geeigneten Nutzerkreis, einer der zentralen, wenn nicht gar DER zentrale Prozess in einem Unternehmen.

Jedes Unternehmen muss sich nun fragen, ob das Thema Wissensmanagement bzw. in einem weiteren Kontext Enterprise Content Management (ECM) entsprechend seiner Bedeutung behandelt wird …

Wie so oft ist das Thema Wissensmanagement primär ein konzeptionelles und strategisches Thema … aber die geeignete IT-Unterstützung ist natürlich ein entscheidender Erfolgsfaktor. Es gibt eine Vielzahl von Lösungen, mit denen ein Wissensmanagement-Konzept umgesetzt werden kann. Neben spezifischen Lösungen für das Wissensmanagement kommt man dabei auch sehr schnell zum Themenfeld Intranet / Portale, wo eine Vielzahl von Lösungen am Markt existieren.

Eine interessante Lösung aus dem deutschsprachigen Raum ist in diesem Kontext die Haufe Suite, eine Wissensmanagement-Plattform auf Basis der Liferay-Portalsoftware, die bereits eine konfigurierbare Integration von umfangreichen und weit verbreiteten Fachdatenbanken bietet, z.B. in den Bereichen Finanzen/Steuern, Personal, Recht und Arbeitsschutz. Es ist auch ein mobiler Zugriff sowie ein Zugriff für Partner möglich. Das System wird bereits von einer Vielzahl von Kunden, vor allem KMUs, eingesetzt.

Beispiel für eine Wissensmanagement-Plattform mit Fachdatenbanken: Die Haufe Suite
Beispiel für eine Wissensmanagement-Plattform mit Fachdatenbanken: Die Haufe Suite

Oliver Höß

No Silver Bullet – Interessanter historischer Software Engineering-Artikel

In der Zeit zwischen den Feiertagen hat man auch mal Zeit ein wenig zu lesen … da bin ich über einen interessanten historischen Artikel von Frederick Phillips (Fred) Brooks, Jr., einem der Software Engineering – Pioniere und -Urgesteine (u.a. Turing-Award-Gewinner, Projektleiter IBM OS/360 und Professor in Chapel Hill) gestolpert

In seinem Artikel „No Silver Bullet – Essence und Accidents of Software Engineering“, der im Original 1986 erschien, unterscheidet Brooks zwischen inhärenter Komplexität (Essential Complexity) und nicht-inhärenter Komplexität (Accidental Complexity). Die wesentliche Aussage ist, dass vor allem die nicht-inhärente Komplexität mit neuartigen technischen oder methodischen Ansätzen reduziert werden kann. Es ist jedoch schwierig bzw. unmöglich, die inhärente, d.h. essentielle, Komplexität zu reduzieren (No Silver Bullet).

Dennoch skizziert Brooks mit den damals noch rel. neuen Ansätzen der iterativen / nutzerzentrierten Entwicklung sowie von Standard-Software mögliche erfolgversprechende Ansätze, die heutzutage mit den Ansätzen der Agilen Entwicklung / Scrum bzw. des Cloud/SaaS-Ansatzes in der Praxis weit verbreitet sind.

Von daher ist es interessant, den Artikel aus heutiger Sicht zu beurteilen, was ich aber jedem selbst überlassen möchte …

Der Artikel ist in der IEEE-Bibliothek abrufbar, auf die die HFT Stuttgart Zugriff hat. Außerdem können über die entsprechende Wikipedia-Seite (ggf. unauthorisierte) Kopien abgerufen werden …

No Silver Bullet - Interessanter historischer Artikel
No Silver Bullet – Interessanter historischer Artikel

Oliver Höß