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API-Management-Plattformen in der Cloud

Update: Nach einer langen Verzögerung ist jetzt der angekündige Artikel in der iX 6/2014 erschienen …

Für viele Unternehmen wird es immer wichtiger, ihre Dienste über das Internet in rechnernutzbarer Form durch APIs (Application Programming Interfaces) für bestehende oder neue Geschäftspartner anzubieten, um zusätzliche Anwendungspotenziale sowie Vertriebs- und Absatzkanäle zu erschließen. Beispiele hierfür sind die APIs von Google, Twitter, Facebook, XING und einer Vielzahl weiterer Unternehmen, die ihre Dienste bereits über APIs anbieten.

Ein Überblick über bereits existierende APIs (über 10.700) kann auf www.programmableweb.com abgerufen werden (siehe auch hier in einem älteren Beitrag vom Juni 2013, als es noch 9.400 APIs waren).

Eine derartige API muss nun sinnvoll gestaltet und auch „gemanaged werden, d.h. man benötigt in der Regel gewisse Standard-Funktionalitäten:

Diese Funktionalitäten kann ein Unternehmen natürlich selbst implementieren. Im Regelfall ist es auf Basis einer TCO/ROI-Betrachtung jedoch sinnvoller und effizienter, bestehende Produkte (API-Management-Plattformen) zu verwenden, die diese Funktionalitäten out-of-the-box bieten.

Neben bereits länger am Markt verfügbaren On-Premise-Produkten von namhaften Anbietern haben sich in den letzen Monaten eine Reihe von Cloud-Plattformen entwickelt, die es ermöglichen, eine API-Management-Lösung innerhalb kürzester Zeit in Betrieb zu nehmen, z.B. durch einen Proxy-Ansatz (siehe Abbildung). Beispiele für derartige Cloud-Plattformen sind 3Scale , Mashery, Apigee  und APIfy.

Bzgl. den Funktionalitäten, Produkten und Architekturvarianten von API-Management-Lösungen in der Cloud wird voraussichtlich in nächster Zeit ein ausführlicher Artikel in einer rennomierten IT-Zeitschrift erscheinen, den ich dann hier verlinken werde.

API-Management in der Cloud – Architekturbeispiel und 3Scale Monitoring

Oliver Höß

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