Im BPM-Umfeld treten immer wieder typische Problemsituationen auf:
- Prozesse wurden nicht unter Einbeziehung aller relevanten Personen definiert und daher nicht akzeptiert bzw. gelebt.
- Prozesse sind zwar definiert, aber sie sind nicht allen relevanten Personen bekannt.
- Prozesse sind statisch definiert und es kann kein strukturiertes Feedback zur Optimierung gegeben werden.
- Tasks, die bei der Prozessausführung entstehen, sind nicht in das ggf. vorhandene Enterprise Social Network (ESN) eingebunden.
- uvm …
Ein partieller Lösungsansatz für die o.g. Problemsituationen ist die Integration von Konzepten und Funktionalitäten des Social bzw. Collaborative BPM. Beispiele hierfür sind die kollaborative Prozessmodellierung, Feedback- und Bewertungsfunktionen, Prozessportale sowie die Integration mit Enterprise Social Networks.
Die aktuelle Schwerpunktstudie Social BPM des Fraunhofer IAO, die unter Mitwirkung des Labors für Unternehmenssoftware der HFT Stuttgart entstanden ist, beschäftigt sich tiefergehend mit diesem Themenkomplex. Es werden die Grundlagen des Social bzw. Collaborative BPM vermittelt und 10 BPM-Tools mit den in diesem Themenbereich relevanten Funktionalitäten vor- und gegenübergestellt.
Eine informative Besprechung der Studie ist auf dem sehr empfehlenswerten BPM-Spezialblog „Kurze Prozesse“ erschienen.
Die Studie kann über den IAO-Shop bezogen werden werden.
Weitere Informationen zum Themenfeld Geschäftsprozessmanagement am Fraunhofer IAO sowie weiteren Schwerpunktstudien zu den Themen Compliance und Monitoring sowie dem kostenlosen Marktüberblick BPM 2014 erhalten Sie auf den Webseiten des IAO.
