BPMCON 2016 im September in Berlin mit vielen Praxisvorträgen (Early Bird bis 30.6.)

BPMCON 2016 am 16. September in Berlin
BPMCON 2016 am 16. September in Berlin

Am 16. September 2016 findet in Berlin die BPMCON 2016 statt. Den Besucher erwarten spannende Vorträge aus der Praxis, z.B. von der Norddeutschen Landesbank (NORD/LB), Helvetia Versicherungen, KPMG, Hanse Merkur, Sixt und natürlich Camunda als Veranstalter.

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Camunda – professionelle Open Source BPM-Plattform für BPMN 2.0, CMMN 1.1 and DMN 1.1

Camunda - Modellierung und Ausführung von BPMN, CMMN und DMN (Quelle: Camunda.com)
Camunda – Modellierung und Ausführung von BPMN, CMMN und DMN (Quelle: Camunda.com)

Camunda ist eine Open Source BPM-Plattform aus Deutschland (Berlin), mit der Geschäftsprozesse automatisiert werden können. Dabei wird die Modellierung und Ausführung mit den aktuellen Versionen der Standards BPMN 2.0, CMMN 1.1 und DMN 1.1 unterstützt.

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Stammdatenmanagement im Fokus des SSF 2016, u.a. mit Vorträgen von Deutsche Post, Schäffler und MAN

Stammdatenmanagement im Fokus des SSF 2016 im September in Stuttgart
Stammdatenmanagement im Fokus des SSF 2016 im September in Stuttgart

Die Themen Stammdatenmanagement und Datenqualität stehen wieder im Fokus des SSF 2016 (Stuttgarter Softwaretechnik Forum), das vom 26. bis 28. September 2016 bereits zum 12. Mal am Fraunhofer IAO in Stuttgart stattfindet. Den Besucher erwarten spannende Vorträge aus der Praxis, u.a. von Deutsche Post Adress GmbH & Co. KG, Schaeffler Technologies AG & Co. KG, MAN Diesel & Turbo SE.

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Echtheit von (Papier-) Dokumenten – Prüfung an der Quelle kann sinnvoll sein!

Prüfung von Dokumenten - Prinzipieller Ablauf
Prüfung von Dokumenten – Prinzipieller Ablauf

In vielen Prozessen, z.B. bei Bewerbungsprozessen, spielen Dokumente (Zeugnisse, Zertifikate, etc.) eine wichtige Rolle. Da Dokumente, insbesondere Papierdokumente, rel. leicht gefälscht werden können, ist m.E. eine systematische Prüfung AN DER QUELLE DES DOKUMENTS bei allen relevaten Prozessen von immenser Bedeutung.

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Mittelstand 4.0: BMWi initiiert deutschlandweite Kompetenzzentren / Agenturen

Mittelstand 4.0: BMWi initiiert Kompetenztentren / Agenturen (Bild: Bundesminister Gabriel, Quelle: BMWi)
Mittelstand 4.0: BMWi initiiert Kompetenzzentren / Agenturen (Bild: Bundesminister Gabriel, Quelle: BMWi)

Laut einer Pressemitteilung fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Einrichtung von mehreren, in Deutschland verteilten regionalen Kompetenzzentren bzw. themenorientierten Agenturen, mit denen der Mittelstand bei der Digitalen Transformation unterstützt werden soll.

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KPIs – Vorsicht Nebenwirkungen !

KPIs - Unerwünschte Nebenwirkungen
KPIs – Unerwünschte Nebenwirkungen

KPI (Key Performance Indicator) ist der neudeutsche Begriff für eine Kennzahl, mit der die Leistungsfähigkeit bzw. das Ergebnis von Prozessen, Organisationen oder anderen Einheiten gemessen und gesteuert werden kann.

Für die effiziente Steuerung einer Organisation bzw. von Prozessen ist die Definition und Verwendung von geeigneten KPIs von enormer Bedeutung.

Doch Vorsicht: KPIs können auch (unerwünschte) Nebenwirkungen haben !

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HFT Stuttgart: Interessante Abschlussarbeiten im Bereich (Wirtschafts-) Informatik in Kooperation mit Unternehmen

Wie jedes Semester hatten wir gerade wieder ein 2-tägiges Abschlussseminar der Bachelorstudiengänge Wirtschaftsinformatik und Informatik an der HFT Stuttgart.

Und wie jedes Semester waren wieder eine Vielzahl von hochinteressanten und hervorragenden Abschlussarbeiten dabei, die an der HFT Stuttgart als Hochschule für angewandte Wissenschaften i.d.R. in einem Unternehmen durchgeführt werden.

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Social BPM – Prozesse kollaborativ gestalten – Studie des Fraunhofer IAO

Im BPM-Umfeld treten immer wieder typische Problemsituationen auf:

  • Prozesse wurden nicht unter Einbeziehung aller relevanten Personen definiert und daher nicht akzeptiert bzw. gelebt.
  • Prozesse sind zwar definiert, aber sie sind nicht allen relevanten Personen bekannt.
  • Prozesse sind statisch definiert und es kann kein strukturiertes Feedback zur Optimierung gegeben werden.
  • Tasks, die bei der Prozessausführung entstehen, sind nicht in das ggf. vorhandene Enterprise Social Network (ESN) eingebunden.
  • uvm …

Ein partieller Lösungsansatz für die o.g. Problemsituationen ist die Integration von Konzepten und Funktionalitäten des Social bzw. Collaborative BPM. Beispiele hierfür sind die kollaborative Prozessmodellierung, Feedback- und Bewertungsfunktionen, Prozessportale sowie die Integration mit Enterprise Social Networks.

Die aktuelle Schwerpunktstudie Social BPM des Fraunhofer IAO, die unter Mitwirkung des Labors für Unternehmenssoftware der HFT Stuttgart entstanden ist, beschäftigt sich tiefergehend mit diesem Themenkomplex. Es werden die Grundlagen des Social bzw. Collaborative BPM vermittelt und 10 BPM-Tools mit den in diesem Themenbereich relevanten Funktionalitäten vor- und gegenübergestellt.

Eine informative Besprechung der Studie ist auf dem sehr empfehlenswerten BPM-Spezialblog „Kurze Prozesse“ erschienen.

Die Studie kann über den IAO-Shop bezogen werden werden.

Weitere Informationen zum Themenfeld Geschäftsprozessmanagement am Fraunhofer IAO sowie weiteren Schwerpunktstudien zu den Themen Compliance und Monitoring sowie dem kostenlosen Marktüberblick BPM 2014 erhalten Sie auf den Webseiten des IAO.

Social BPM - Prozesse kollaborativ gestalten
Social BPM – Prozesse kollaborativ gestalten

Oliver Höß

CMMN V1.0 (Case Management Model and Notation) – Ein neuer Standard der OMG für das Case Management

Für die Modellierung von Geschäftsprozessen, d.h. klar definierte und wiederholbare Folgen von Aktiväten in Unternehmen, hat sich der Standard BPMN (Business Process Model and Notation) der OMG in den letzten Jahren immer weiter verbreitet.

In manchen Fällen ist der oben beschriebene Prozess-Gedanke jedoch nicht so richtig geeignet. Beispielsweise bei komplexen und wissensintensiven Tätigkeiten bzw. Fällen (Cases), bei denen ein hochqualifizierter Wissensarbeiter (Case Worker) aufgrund von eintretenden Ereignissen sowie dem Zustand des zugrunde liegenden Falles / Objekts Tätigkeiten durchführt, deren Reihenfolge jedoch im Vorfeld nicht eindeutig definiert werden kann, da die Reihenfolge von komplexen Bedingungen abhängt. Beispiele hierfür sind die die Behandlung eines Patienten oder Bearbeitung eines komplexen Projekts, insbesondere in den frühen kreativen Phasen.

Wird in diesen Fällen versucht, eine fixe Reihenfolge in die Aktivitäten zu bringen, werden oftmals falsche oder wenig sinnvolle Modelle erstellt.

Für diese Anwendungsfelder hat die OMG seit Mai 2014 den Standard CMMN V1.0 (Case Management Model and Notation) veröffentlicht, der genau für derartige Szenarios gedacht ist. CMMN definiert ein Meta-Modell sowie eine Notation für die Modellierung von oben beschriebenen Case-Management-Szenarios.

Man könnte natürlich diskutieren, ob es nicht auch sinnvoll gewesen wäre, BPMN um entsprechende Modellelemente zu erweitern (ggf. auch als eigenen Diagrammtyp). Im Internet gibt es dazu eine Reihe von Diskussionen, z.B. hier.

Insgesamt wird es spannend, wie die Tool-Hersteller, die Anwenderunternehmen sowie die wissenschaftliche Welt den Standard aufnehmen. Die Liste der initialen Einreicher des Standards ist mit IBM, SAP, Oracle, Cordys und einigen mehr schon einmal recht vielversprechend.

Meinungen oder Links auf entsprechende Tools sind gerne gesehen …

UPDATE: Inzwischen gibt es die Version CMMN 1.1 ….

UPDATE: Camunda ist ein professionelles Open Source BPM Tool, das jeweils die aktuellen Versionen von BPMN, DMN und CMMN unterstützt. 

CMMN (Case Management Model and Notation) Spezifikation V1.0
CMMN (Case Management Model and Notation) Spezifikation V1.0

 

CMMN: Claims Management Beispiel aus der Spezifikation
CMMN: Claims Management Beispiel aus der Spezifikation

Oliver Höß

Webbasiertes BPM & BRM: jBPM 6 steht vor der Tür

Auf http://www.jboss.org/jbpm kann seit September der Release Candidate 2 des im Java-Umfeld beliebten Open Source Business Process bzw. Workflow – Management Systems jBPM heruntergeladen werden. Besonders hervorzuheben ist, dass in der neuen Version sowohl die BPM-Funktionalitäten als auch die Business Rule Management – Funktionalitäten des Regel-Systems Drools in einer neuen Web-Oberfläche (KIE-Workbench) integriert nutzbar sind.

Beispielhafte Funktionalitäten, die über die KIE-Workbench genutzt werden können:

  • Web-basierte graphische Modellierung von BPMN-Prozessen
  • Web-basierte Erstellung von Workflow-Formularen
  • Web-basierte Erstellung von Regeln (können in die Prozesse integriert werden)
  • Ausführen, Monitoren und Testen von Prozessen und Regeln

In meinen ersten Tests war die Web-Oberfläche noch ein wenig instabil, es kann jedoch auch an mir liegen 🙂

Leider ist die jBPM-Roadmap unter  http://www.jboss.org/jbpm/roadmap nicht auf dem aktuellen Stand. In jedem Fall kann auch die Eclipse-Integration für die Erstellung der Prozesse und Regeln verwendet werden.

jBPM 6 - KIE Workbench
jBPM 6 – KIE Workbench

Oliver Höß