Artikel auf LinkedIn, X/Twitter, Facebook … gerne liken / teilen!

Die Digitalisierung macht auch vor der Gesundheitsbranche keinen Halt.
Ein Beispiel ist das Unternehmen Formel Skin, bei dem man per App remote Hautkrankheiten diagnostizieren lassen und somit beispielsweise Akne Narben behandeln kann.
Die Digitalisierung bzw. Digitale Transformation durchdringt alle Branchen. Gerade bei den Abläufen im medizinischen Umfeld gibt es noch eine Vielzahl von Potenzialen und Anwendungsfällen, die nur darauf warten, umgesetzt zu werden – sowohl im stationären als auch im ambulanten Umfeld.
Ein Beispiel ist die Remote-Diagnose von Hautkrankheiten. Hautkrankheiten oder Hautstörungen, wie z.B. Akne, Neurodermitis, Rosacea, Pigmentflecken (Melasma) und Schuppenflechte (Psoriasis), sind sehr unangenehm. Oftmals gibt es bei den Patienten auch Hemmnisse, mit diesen Problemen zu Ärzten zu gehen oder die Termine bei den Hautärzten sind knapp.
Die Digitalisierung bzw. Telemedizin bietet hier neue Möglichkeiten.
Beispielsweise kann man bei Formel Skin per App (iOS oder Android) einen Fragebogen ausfüllen sowie Bilder der Haut hochladen und erhält anschließend Diagnose von einem Expertenteam rund um die Co-Gründerin Dr. med. Sarah Bechstein. Alternativ ist auch die Nutzung einer Web-Anwendung möglich.
Nach der Diagnose werden Behandlungstipps gegeben, ein Privatrezept ausgestellt oder es wird eine längerfristige individuelle Behandlung initiiert (Details gibt es im Video unten).
Mehr zu Formel Skin gibt es beispielsweise auch in einem Interview mit Dr. Bechstein beim Verband der Privaten Krankenversicherung. Dort erfährt man auch, dass die Gründerin Dr. Bechstein selbst in jüngeren Jahren mit Akne zu kämpfen hatte und sich u.a. deshalb mit großer Motivation diesem Thema widmet.
Das Konzept des Dermatologie-Startups wird auch von Investoren als erfolgsversprechend eingestuft. So konnte das Formel Skin Team rund um Florian Semler, Anton Kononov und Dr. med. Sarah Bechstein u.a. eine Finanzierung von 30 Mio. Euro einsammeln und inzwischen laut Webseite über 500.000 Diagnosen bzw. Behandlungen durchführen.
Ich gehe davon aus, dass wir in diesem Bereich in den nächsten Jahren noch viele interessante neue Ansätze und Anwendungen sehen werden – auch für andere Krankheiten und Krankheitsarten. In vielen Fällen können dabei auch KI-Technologien unterstützen. Technisch ist hier schon vieles möglich … die Herausforderung ist es auch oftmals, die Innovationen bei den Anwendern bzw. Patienten einzuführen.
Der Gesundheitsmarkt ist riesig … am Ende werden sich die Anbieter mit den besten Produkten bzw. dem besten Service durchsetzen.
Weitere Informationen gibt es in den o.g. Links oder im Video unten.
Um keine News mehr zu verpassen, am Besten dem Blog per Mail folgen (siehe unten) oder den monatlichen Newsletter abonnieren.












