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Am Dienstag, den 19. Mai 2026 war Christian Riener, Leiter der Abteilung Software Development Services bei der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), mit einem Vortrag zum Thema „Der digitale Werkzeugkasten der LBBW – wie sich Regulatorik und Innovation nicht ausschliessen“ im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung: Digitalisierung in der Praxis zu Gast an der HFT Stuttgart.
Am Dienstag, den 2.6., geht es spannend weiter mit einem Vortrag zum Thema „Interoperable Digitale Zwillinge als Enabler für Datenaustausch, Datenräume und Digitale Produktpässe“ von Dr. Birgit Boss (Bosch Connected Industry). Der Vortrag findet hybrid statt … also einfach vorbeikommen oder gerne den Zoom-Link bei oliver.hoess@hft-stuttgart.de anfordern.
Weitere spannende Events finden Sie auf der Event-Übersicht.
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Nach einer kurzen Vorstellung seiner Person stellte Hr. Riener die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) vor, die als mittelständische Universalbank und größte deutsche Landesbank mit über 10.000 Mitarbeitenden und einer Bilanzsumme von ca. 350 Mrd. Euro verlässlicher Partner von Unternehmen, Privatkunden, institutionellen Kunden sowie Sparkassen ist.
Einleitend erläuterte Hr. Riener die Herausforderungen u.a. hinsichtlich Wachstum, Relevanz, Innovation, Resilienz und gesellschaftlichem Beitrag im Kontext der regulierten Finanzbranche.
Diesen Herausforderungen kann nur durch modulare Architekturen und Lösungen begegnet werden, wobei auch durchaus Konzepte aus dem schon sehr reifen industriellen Umfeld übernommen werden können.
Auf dieser Basis stellte Hr. Riener die Architektur sowie die Schichten des „Digitalen Werkzeugkastens der LBBW“ vor:
- Schicht 1 – Digitale Kundenschnittstelle: hier wird u.a. mit MicroCore ein selbst auf Basis von bestehenden Komponenten entwickelter Cloud Native Java Stack verwendet, um moderne Web-Applikationen für digitale Self Services bereit zu stellen.
- Schicht 2 – Prozess Orchestrierung: Hier werden die Prozesse durchgängig mit BPMN modelliert und auch über eine Workflow-Engine (Camunda) ausgeführt. Bestehende Applikationen werden über APIs eingebunden (teilweise über RPA realisiert, wenn keine originäre API vorhanden ist). Aus Sicht der HFT Stuttgart ist es besonders erfreulich, dass Camunda eine so zentrale Rolle spielt, da einer der beiden Gründer von Camunda (Bernd Rücker) Absolvent der HFT Stuttgart ist.
- Schicht 3 – Fähigkeiten im Prozess: Hier sind die vielfältigen operativen Anwendungen der LBBW angesiedelt, deren Funktionalität über APIs zur Verfügung gestellt wird.
- Schicht 4 – Datenfundament: Konsistente und qualitativ hochwertige Daten sind auch bei der LBBW die Basis für alle Prozesse und Entscheidugen (was auch im letzten Vortrag von Adam Riese deutlich wurde).
Neben der Technik müssen jedoch auch die organisatorischen Voraussetzungen für die Nutzung der Technik geschaffen werden. Auch dazu hat die LBBW ein umfangreiches Governancemodell entwickelt.
Abschließend wurden noch zwei Beispiele erläutert, die die Anwendung des Werkzeugkastens illustrierten.
Insgesamt hat der Vortrag gezeigt, dass Regulatorik Innovation nicht ausschließt, sondern im Gegenteil auch befruchtend bei der Entwicklung von qualitativ hochwertigen, sicheren und stabilen Systemen wirken kann.
Am Ende, aber auch bereits während des Vortrags, gab es dann noch weitergehende Fragen, die alle kompetent beantwortet wurden.
Vielen Dank für den tollen Vortrag zu diesem spannenden Thema !
Am Dienstag, den 2.6., geht es spannend weiter mit einem Vortrag zum Thema „Interoperable Digitale Zwillinge als Enabler für Datenaustausch, Datenräume und Digitale Produktpässe“ von Dr. Birgit Boss (Bosch Connected Industry). Der Vortrag findet hybrid statt … also einfach vorbeikommen oder gerne den Zoom-Link bei oliver.hoess@hft-stuttgart.de anfordern.
Hier gibt es die Gesamtagenda der Ringvorlesung.
P.S.: Bis zum 15.6. kann man sich wieder für den Master Digitale Prozesse und Technologien in Vollzeit oder Teilzeit bewerben. Bis zum 15.7. für viele weitere spannende Studiengänge der HFT Stuttgart.
P.P.S.: In diesem Kontext sind auch die EAMKON 2026, die SMARTPROCESSKON 2026 sowie die DATAGOVKON 2026 interessant.







