Breaking: Facebook blockiert Medien-Inhalte in Australien – Verständlich !

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Facebook blockiert Inhalte in Australien
Facebook blockiert Inhalte in Australien

UPDATE (23.2.): Es gibt wohl eine Einigung !

Da in Australien ein Gesetz verabschiedet werden soll, das z.B. Social Media Anbieter und Suchmaschinenanbieter verpflichtet, eine Vergütung für verlinkte Inhalte zu bezahlen, hat Facebook die entsprechenden Inhalte in Australien blockiert (siehe auch Spiegel oder SZ).

Meiner Meinung nach eine nachvollziehbare Handlung 🙂 Kann aber gerne diskutiert werden …


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Die Social Media Giganten und Suchmaschinenbetreiber verdienen viel Geld und haben eine hohe Bedeutung. Ein Teil des Konzepts sind natürlich auch Verlinkungen (ggf. inkl. Vorschau) von externen Inhalten. Dies ist m.E. sowohl ein Mehrwert für die Nutzer, die Links zu interessanten Infos bekommen, als auch für die Content Anbieter, die dadurch Traffic bekommen.

In Australien ist nun ein Gesetz unterwegs, das die “Verlinker”, d.h. z.B. die Social Media Plattformen und Suchmaschinenanbieter, verpflichten soll, Geld an die Content-Anbieter zu zahlen.

Ich bin da nicht so tief drin, aber m.E. widerspricht das der Logik (sowohl im Internet als auch im realen Leben). Wenn Geld fließt – was ja außer bei bezahlter Werbung gar nicht der Fall ist – bekommt im Regelfall eher die verlinkende Partei (der Vermittler) eine Provision (natürlich muss durch eine Begrenzung der Länge und Umfang der Vorschau ein Kopieren der Inhalte vermieden werden).

Es waren und sind immer wieder derartige Initiativen im Gange, die aber meist nach Drohungen der Internet-Giganten eingestellt wurden. Facebook hat dieses Mal (zumindest vorerst) Ernst gemacht. Google hat sich wohl mit den Content-Anbietern in Australien weitestgehend geeinigt.

Man kann zu dem Thema natürlich unterschiedliche Meinungen haben, aber es wäre doch seltsam, wenn ich für die Links ganz oben Geld an Spiegel und Süddeutsche zahlen müsste 🙂

Da Innovative Trends ja auch primär ein Content-Anbieter ist, kann ich die Wünsche der großen Content-Anbieter zur Partizipation am großen Kuchen natürlich auch verstehen. Die Social Media Plattformen versuchen, die User auf ihren Seiten zu halten – aber das ist ihr gutes Recht. Außerdem liegt es auch ein bisschen an den Usern – oftmals wird nur noch die Überschrift gelesen.

Andere Meinungen / Argumente können gerne in den Kommentaren geäußert werden … vielleicht liege ich auch falsch …

Schauen wir mal, wie das Thema weitergeht … mehr Infos gibt es in den einschlägigen Medien oder in dem Video unten (übrigens kann man auch die Möglichkeit zum Einbetten ausschalten, wenn man es nicht möchte. Übrigens genauso wie die Indizierung in Google 🙂 ).

Oliver Höß

P.S.: Mehr zum Thema Social Media gibt es auch bei der Commerce Week 2021

P.P.S.: Den Beitrag gibt es auch auf XING, LinkedIn, Facebook und TwitterTeilen erwünscht !!!




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