Hochautomatisiertes Fahren auf Autobahnen – Umfangreiche Studie des Fraunhofer IAO

Hochautomatisiertes Fahren auf Autobahnen: Fraunhofer-Studie im Auftrag des BMWi
Hochautomatisiertes Fahren auf Autobahnen: Fraunhofer-Studie im Auftrag des BMWi

Das Fraunhofer IAO hat gemeinsam mit Partnern im Auftrag des BMWi eine umfangreiche Studie mit dem Titel „Hochautomatisiertes Fahren auf Autobahnen – Industriepolitische Schlussfolgerungen“ veröffentlicht, in der technische, wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen des automatisierten Fahrens auf über 370 Seiten untersucht und Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.

(Hoch-) Automatisiertes Fahren bzw. Autonomous Driving ist ein wichtiges Zukunftsthema, das für Deutschland als wichtiger Standort der Automobilindustrie große Zukunftschancen bietet. In der umfangreichen Frauhofer-Studie wird dieses Thema daher tiefgehend beleuchtet und Handlungsempfehlungen für die erfolgreiche Umsetzung abgeleitet. Dabei wurden nicht nur technische, sondern auch wirtschaftliche und rechtliche Aspekte berücksichtigt.

Innovative Software spielt aus technischer Sicht natürlich eine zentrale Rolle. Zu diesem Themenfeld gibt es aktuell auch eine Ausschreibung des BMWi, für die diese Studie sicher eine wichtige Grundlage ist.

Die Studie wurde federführend durch das Fraunhofer IAO mit den Partnern Fraunhofer-Institut für offene Kommunikationssysteme FOKUS, der Unternehmensberatung mm1 sowie dem Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität (IKEM) erstellt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemeldung des IAO. Die Studie kann direkt vom BMWi unter diesem Link heruntergeladen werden.

Oliver Höß

P.S.: Obwohl ich in diesem Themenfeld nur interessierter Laie bin, sollte m.E. immer berücksichtigt werden, dass in einem vollständig autonomen Szenario, d.h. wenn das Fahrzeug nur auf seine eigene Sensorik angewiesen ist, in dem auch noch nicht automatisierte Verkehrsteilnehmer vorkommen nur so schnell gefahren werden kann, dass immer in Sicht- bzw. Ortungsweite angehalten werden kann.

Obwohl die Reaktionszeit ggü. einem menschlichen Fahrer verkürzt wird, wird dies im Vergleich zum manuellen Fahren oftmals zu einer Reduktion der Geschwindigkeit und Erhöhung der Abstände führen, da insbesondere die „sportlichen“ Fahrer, m.E. teilweise diese Regel nicht einhalten und quasi „auf gut Glück“ fahren. Hinter der Kurve wird schon kein unerwartetes Hindernis stehen bzw. der Fahrer vor mir wird schon keine unerwartete Vollbremsung machen oder die Spur wechseln …

Aber vielleicht liege ich damit auch falsch … bin – wie gesagt – nur interessierter Laie …

6 Gedanken zu “Hochautomatisiertes Fahren auf Autobahnen – Umfangreiche Studie des Fraunhofer IAO

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