Top 10 Posts September 2025 – OCEARCH, BPM und Smart City Index 2025 vorn

Top 10 Posts September 2025
Top 10 Posts September 2025

Hier gibt es die Top 10 des September. Mangels Masse an neuen Beiträgen wurden auch ältere Posts in die Analyse einbezogen.

Vorne waren die Beiträge zu folgenden ThemenOCEARCH: Haie und andere Meerestiere im Web tracken, All about Process Management 2025 am 24.+25.9. in Stuttgart und Smart City Index 2025 von Bitkom  (die ganze Liste gibt es unten). Weiterlesen

Top Developer-Events in Q4 2024: Software-QS, .NET, Architekturen und Embedded

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Top Developer-Events in Q3 2024
Top Developer-Events in Q4 2024

Im 4. Quartal 2024 gibt es gleich eine Reihe von Top-Events zu Themen rund um die Softwareentwicklung, z.B. den Software-QS-Tag 2024, das Software Architecture Gathering 2024, die .NET Developer Conference 2024 sowie den Embedded Software Engineering Kongress 2024.

Und in 2025 geht es mit dem WeAreDevelopers World Congress 2025 weiter

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Wenn der Postmann zweimal klingelt … POSTMAN als REST-Testtool

RESTful Services erlangen bei der Nutzung von APIs, insbesondere im Internet-Umfeld, eine immer größere Bedeutung …

Ein Grund dafür ist sicherlich, dass sie einfach zu verwenden sind und auch direkt aus dem Browser bzw. auch mit CURL getestet werden können.

Wer öfters mit dem Aufruf und Test von RESTful Services zu tun hat, möchte aber evtl. spezielle Tools dafür einsetzen …

Ein nettes Tool dafür ist POSTMAN, das als PlugIn bzw. App für Chrome verfügbar ist, und spezielle Features, wie z.B. RequestBuilder, Unterstützung für verschiedene Authentifizierungsmoethoden (z.B. OAuth), unterschiedliche Aufrufkontexte sowie eine Historie bietet …

Einfach mal ausprobieren. Die Einstiegsversion ist kostenlos. Manche Features können mit 10$ aktiviert werden.

Postman - Ein REST-Tool
Postman – Ein REST-Testtool

Oliver Höß

Was die Politik von der IT lernen kann …

In komplexeren IT-Projekten, z.B. Individualentwicklungen oder bei der Einführung einer Standardsoftware, ist es Best-Practice, dass im Projektverlauf unterschiedliche Test- und Pilotphasen integriert werden. Es kommt sicher (fast) niemand auf die Idee, ein komplexes System in einem Unternehmen einzuführen, ohne nach einer internen Testphase eine ausgiebige Pilotphase in einem eingeschränkten Bereich, z.B. in einer Niederlassung, durchzuführen, um somit Fehler, Optimierungspotenziale bzw. mögliche vorher nicht bedachte negative Auswirkungen frühzeitig zu identifizieren. Die negativen Punkte können dann vor einer unternehmensweiten Produktivsetzung korrigiert werden, so dass weitreichende negative Auswirkungen auf der Ebene des kompletten Unternehmens erspart bleiben.

Wie sieht es nun in der Politik, insbesondere in der Gesetzgebung aus ?

Neue Gesetze auf Bundesebene (oder auch auf anderen Ebenen) werden häufig relativ kurzfristig nach der Beschlussfassung bundesweit gültig, teilweise sogar rückwirkend. Oftmals treten dabei aufgrund der meist komplexen Auswirkungen von Gesetzen vorher nicht berücksichtigte Effekte, wie beispielsweise ein Missbrauch der neuen Regelungen oder ein im Vorfeld falsch oder anders eingeschätztes Verhalten der Bürger auf. Beispiele hierfür gibt es genug und sollen an dieser Stelle bewusst nicht genannt werden … oftmals wird dann von „handwerklichen Fehlern“ gesprochen. Dadurch entstehen unnötige Aufwände und Kosten sowie Unzufriedenheit und mangelnde Akzeptanz bei den „Endanwendern“, den Bürgern. Oftmals muss auch nachgebessert werden, was ebenfalls Kosten und Aufwände erzeugt.

Bei fast allen neuen oder geänderten Gesetzen müssen zudem auch eine Vielzahl von IT-Systemen und Formularen in Behörden und Unternehmen angepasst werden. Aufgrund der Kurzfristigkeit der Gültigkeit vieler neuer Gesetze (oftmals auch gerade zum Jahreswechsel) werden diese notwendigen Umstellungsprojekte häufig unter extremem Zeitdruck sowie daraus resultierend mit mangelnder Qualität durchgeführt.

Was könnte nun die Politik von der IT lernen ?

Es wäre überlegenswert, ob nicht neue Gesetze bzw. wesentliche Änderungen von bestehenden Gesetzen vorher (verpflichtend) in einem lokal eingegrenzten „Pilotgebiet“ mit einer ausreichenden Dauer (z.B. 1 Jahr) getestet werden sollten. Beispielsweise könnte dies in einem Bundesland mit einer Regierungsmehrheit geschehen, die das Gesetzesvorhaben unterstützt (das sollte es eigentlich immer geben). So könnten Probleme frühzeitig in einem eingeschränkten Gebiet erkannt und ggf. in einem frühen Stadium nachgebessert werden, bevor das Gesetz auf das gesamte Bundesgebiet mit über 80 Mio. „Endanwendern“ ausgerollt wird. In manchen Fällen könnte es natürlich auch vorkommen, dass im Pilot festgestellt wird, dass ein Gesetz bzw. eine Gesetzesänderung lieber überhaupt nicht „produktiv“ gesetzt werden sollte …

Auch die bundesweite Umstellung von IT-Systemen und Formularen könnte so ein wenig „entspannter“ erfolgen und die betroffenen Behörden und Unternehmen könnten von den Erfahrungen des Pilots lernen.

In vielen Fällen werden natürlich bereits derartige Piloten durchgeführt. Die Frage ist, ob dies nicht noch mehr, systematischer und ggf. verpflichtender als bisher getan werden sollte. Selbstverständlich ist dem Autor des Beitrags klar, dass durch diese Vorgehensweise natürlich neue Problemstellungen auftreten können (z.B. hinsichtlich einer Gleichbehandlung der unterschiedlichen Beteiligten bzw. Nicht-Beteiligten). Aber es soll nur ein Diskussionsbeitrag und kein endgültiger Lösungsvorschlag sein.

Eine weitere Best-Practice der IT, nämlich die Integration der Endanwender wäre ein weiteres Themenfeld, das in diesem Kontext anzusprechen wäre. Dies geht jedoch über den Fokus des Beitrags hinaus und gerade im Bereich Bürgerbeteiligung hat sich ja in den letzten Jahren und Monaten einiges getan.

Disclaimer: Dieser Blogbeitrag ist nur ein Diskussionsbeitrag aus der Sicht eines ITlers … juristische und insbesondere verfassungsrechtliche Aspekte wurden hier bewusst nicht berücksichtigt !

Was die Politik von der IT lernen kann ...
Was die Politik von der IT lernen kann …

Oliver Höß