PSD2: Stufe 2 der Payment Services Directive 2 tritt in Kraft – Teilaufschub durch BaFin

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PSD2 tritt in Kraft
PSD2 tritt in Kraft

Heute, d.h. am 14. September 2019, tritt die 2. Stufe der EU Payment Services Directive 2 (PSD2, Zahlungsdiensterichtlinie), bzw. deren nationale Umsetzung durch das Zahlungsdiensteumsetzungsgesetz (ZDUG), in Kraft.

In der 2. Stufe werden u.a. eine starke Kundenauthentifizierung bei Zugriffen auf Kontoinformationen und Zahlungsvorgängen gefordert. Außerdem muss der kontrollierte Zugriff auf Kontodaten für Dritte (Kontoinformationsdienste und Zahlungsauslösedienste) über sichere APIs durch die Banken ermöglicht werden (siehe Informationen der Deutschen Bundesbank zu PSD2).

Weil jedoch noch nicht alle Marktteilnehmer rechtzeitig fertig wurden, hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) jedoch einen teilweisen Aufschub gewährt (siehe Pressemitteilung BaFin).

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Data Transfer Project (DTP) – Daten zwischen Cloud-Diensten übertragen (u.a. mit Google, Microsoft, Facebook und Twitter)

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Data Transfer Project, u.a. mit Google, Facebook, Microsoft und Twitter
Data Transfer Project, u.a. mit Google, Facebook, Microsoft und Twitter

Das Data Transfer Project (DTP) hat das Ziel, offene Schnittstellen und Standards für den benutzerinitiierten Austausch von Daten zwischen Cloud-Diensten zu entwickeln.

Das Projekt wird u.a. von Google, Microsoft, Facebook und Twitter getrieben bzw. unterstützt.

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Open-Source-Gigant Red Hat übernimmt Cloud-API-Management-Spezialist 3Scale

Open-Source-Gigant Red Hat übernimmt Cloud-API-Management-Spezialist 3Scale
Open-Source-Gigant Red Hat übernimmt Cloud-API-Management-Spezialist 3Scale

Laut Meldungen von Red Hat und 3Scale sowie Pressemeldungen, z.B. von Heise, übernimmt der Open-Source-Gigant Red Hat (über 8000 MA) den Cloud-API-Management-Spezialisten 3Scale.

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Smart Service Welt Gewinner – Siegerprojekte des BMWi-Wettbewerbs stehen fest

Smart Service Welt: Gewinner-Projekte stehen fest
Smart Service Welt: Gewinner-Projekte stehen fest

Die Siegerprojekte des BMWi-Technologiewettbewerbs Smart Service Welt – Internetbasierte Dienste für die Wirtschaft stehen fest … 16 Projekte wurden zur Förderung ausgewählt. Über die Ausschreibung wurde auf diesem Blog bereits 2014 berichtet.

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No Silver Bullet – Interessanter historischer Software Engineering-Artikel

In der Zeit zwischen den Feiertagen hat man auch mal Zeit ein wenig zu lesen … da bin ich über einen interessanten historischen Artikel von Frederick Phillips (Fred) Brooks, Jr., einem der Software Engineering – Pioniere und -Urgesteine (u.a. Turing-Award-Gewinner, Projektleiter IBM OS/360 und Professor in Chapel Hill) gestolpert

In seinem Artikel „No Silver Bullet – Essence und Accidents of Software Engineering“, der im Original 1986 erschien, unterscheidet Brooks zwischen inhärenter Komplexität (Essential Complexity) und nicht-inhärenter Komplexität (Accidental Complexity). Die wesentliche Aussage ist, dass vor allem die nicht-inhärente Komplexität mit neuartigen technischen oder methodischen Ansätzen reduziert werden kann. Es ist jedoch schwierig bzw. unmöglich, die inhärente, d.h. essentielle, Komplexität zu reduzieren (No Silver Bullet).

Dennoch skizziert Brooks mit den damals noch rel. neuen Ansätzen der iterativen / nutzerzentrierten Entwicklung sowie von Standard-Software mögliche erfolgversprechende Ansätze, die heutzutage mit den Ansätzen der Agilen Entwicklung / Scrum bzw. des Cloud/SaaS-Ansatzes in der Praxis weit verbreitet sind.

Von daher ist es interessant, den Artikel aus heutiger Sicht zu beurteilen, was ich aber jedem selbst überlassen möchte …

Der Artikel ist in der IEEE-Bibliothek abrufbar, auf die die HFT Stuttgart Zugriff hat. Außerdem können über die entsprechende Wikipedia-Seite (ggf. unauthorisierte) Kopien abgerufen werden …

No Silver Bullet - Interessanter historischer Artikel
No Silver Bullet – Interessanter historischer Artikel

Oliver Höß

APIDays Berlin und APIStrat Europe – Top-Event zum Thema APIs im April in Berlin

Die Bereitstellung und Nutzung von Funktionalitäten über Web-APIs gewinnt immer mehr an Bedeutung (sog. APIEconomy, siehe auch eine Reihe von Artikeln auf diesem Blog).

In diesem Kontext haben zwei etablierte Veranstaltungen ihre Kräfte gebündelt und finden nun gemeinsam statt.

Vom 24. bis 25. April 2014 wird Berlin zum Zentrum der APIEconomy: Die APIDays Berlin und die APIStrat Europe 2015 öffnen ihre Pforten und bieten dem Besucher einen Überblick über den aktuellen Stand und die Zukunft zum Thema (Web-) APIs und API-Management.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Veranstaltung.

APIDays Berlin und APIStrat Europe in Berlin
APIDays Berlin und APIStrat Europe in Berlin

Oliver Höß

Wenn der Postmann zweimal klingelt … POSTMAN als REST-Testtool

RESTful Services erlangen bei der Nutzung von APIs, insbesondere im Internet-Umfeld, eine immer größere Bedeutung …

Ein Grund dafür ist sicherlich, dass sie einfach zu verwenden sind und auch direkt aus dem Browser bzw. auch mit CURL getestet werden können.

Wer öfters mit dem Aufruf und Test von RESTful Services zu tun hat, möchte aber evtl. spezielle Tools dafür einsetzen …

Ein nettes Tool dafür ist POSTMAN, das als PlugIn bzw. App für Chrome verfügbar ist, und spezielle Features, wie z.B. RequestBuilder, Unterstützung für verschiedene Authentifizierungsmoethoden (z.B. OAuth), unterschiedliche Aufrufkontexte sowie eine Historie bietet …

Einfach mal ausprobieren. Die Einstiegsversion ist kostenlos. Manche Features können mit 10$ aktiviert werden.

Postman - Ein REST-Tool
Postman – Ein REST-Testtool

Oliver Höß

Smart Service Welt – Ausschreibung bzw. Technologiewettbewerb des BMWi

Durch die intelligente und innovative Kombination von Diensten (sog. Smart Services) unter Verwendung von neuen Technologien und Plattformen lassen sich bisher noch nicht genutzte Mehrwerte schaffen.

U.a. aus diesem Grund hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) den Technologiewettbewerb „Smart Service Welt – Internetbasierte Dienste für die Wirtschaft“ initiiert, bei dem die Entwicklung von neuen Ideen in diesem Umfeld durch Verbundforschungsprojekte (i.d.R. ca. 6 Partner) mit bis zu ca. 50 Mio. Euro gefördert wird.

Interessante angrenzende Themenfelder / Schlagworte / Trends sind auch APIeconomy, Cloud, Internet of Services / Internet der Dienste, Industrie 4.0 sowie mobile Lösungen / innovative Apps.

Weitere Informationen zum Technologiewettbewerb erhalten Sie unter www.smartservicewelt.de

Neben dem Ausschreibungsdokument sind auf jeden Fall auch die FAQs lesenswert, die oft gestellte Fragen beantworten.

Smart Service Welt - Technologiewettbewerb des BMWi
Smart Service Welt – Technologiewettbewerb des BMWi

Oliver Höß