Signavio World 2019 am 20.+21.11. in Berlin – Digital Transformation Summit #SignavioWorld

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Signavio World 2019 in Berlin
Signavio World 2019 in Berlin

Am 20. und 21. November 2019 findet in Berlin die Signavio World 2019 statt, ein Event rund um die Themen Digitale Transformation, Prozessmanagement und Operational Excellence.

Die Besucher erwarten spannende Vorträge und Diskussionen, u.a. von SAP, Aldi Süd, Coca-Cola, Unitymedia, Forrester und natürlich vom Gastgeber Signavio.

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Signavio Workflow Accelerator: Prozesse einfach cloud-basiert automatisieren

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Signavio Workflow Accelerator
Signavio Workflow Accelerator

Mit dem BPM-Tool Signavio Workflow Accelerator kann man relativ einfach seine Prozesse cloud-basiert automatisieren.

Es können web-basiert BPMN-Prozesse modelliert und auch ausgeführt werden

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Signavio BPM World 2018 am 20.11.2018 in Berlin u.a. mit SAP, Zalando und KPMG

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Signavio BPM World 2018 in Berlin
Signavio BPM World 2018 in Berlin

Am 20.11.2018 findet in Berlin die Signavio BPM World 2018 statt.

Die Besucher erwarten spannende Vorträge rund um das Themenfeld BPM/GPM, u.a. von SAP, MARC O’POLO, Zalando, KPMG und natürlich vom Veranstalter Signavio.

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BPM 2015 in Innsbruck – Science meets Business

BPM 2015 vom 31.8. bis 3.9. in Innsbruck
BPM 2015 vom 31.8. bis 3.9. in Innsbruck

Vom 31.8. bis 3.9.2015 findet im schönen Innsbruck die Konferenz BPM 2015 statt, bei der sowohl interessante und aktuelle Beiträge aus der Praxis als auch aus der Wissenschaft zu erwarten sind.

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BPM Innovationen 2015 – Kostenloses eBook zu aktuellen BPM-Themen

Auf IT-Daily ist ein kostenloses eBook zum Thema Innovationen für das Business Process Management erschienen.

Es kann unter dieser Web-Adresse nach Eingabe der Adressdaten kostenlos heruntergeladen werden …

BPM Innovationen 2015 - kostenloses eBook
BPM Innovationen 2015 – kostenloses eBook

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leanIX – Ein schlankes EAM-Tool aus der Cloud

leanIX - Ein schlankes EAM-Tool aus der Cloud
leanIX – Ein schlankes EAM-Tool aus der Cloud

Enterprise Architecture Management (EAM) bzw. IT-Architektur-Management ist die Management-Disziplin, die sich mit der systematischen Entwicklung bzw. Weiterentwicklung der IT-Landschaft in einem Unternehmen zur optimalen Unterstützung der Geschäftsprozesse beschäftigt.

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DMN (Decision Model and Notation) – OMG-Standard für die Modellierung von Entscheidungen / Regeln

Die Grundidee des Business Rules Management (BRM) ist es, Geschäftsregeln und Entscheidungsprozesse nicht tief in der Software zu „vergraben“, sondern diese zu externalisieren und in einem seperaten Business Rule Management System (BRMS) in einer geeigneten graphischen oder textuellen Notation zu modellieren und zu pflegen. Im Idealfall ist bei einer Änderung der Geschäftsregeln keine Änderung des Source Codes durch Entwickler, sondern nur eine Anpassung der Regeln durch den Fachbereich notwendig.

Die OMG (Object Management Group) hat seit mit dem Standard DMN (Decision Model and Notation), der aktuell in einer Beta-Version vorliegt, einen Standard definiert, mit dem Entscheidungen und in gewissem Umfang auch Geschäftsregeln modelliert werden können. Die Unterstützerliste enthält mit IBM, Oracle und TIBCO prominente Namen. Der Standard kommt mit relativ wenig Symbolen aus, umfasst aber aufgrund der Meta-Modell-Definition dennoch über 170 Seiten. Im Standard wird auch der Zusammenhang zu BPMN skizziert (siehe auch Abbildung).

Das Cloud-BPM-Tool Signavio unterstützt bereits die Erstellung von DMN-Modellen. Weitere DMN-fähige Tools können gerne im Kommentar-Bereich genannt werden.

Auf den BPM & Integration Days im Februar in München spielt dieser Standard, auch im Zusammenspiel mit BPMN, eine Rolle.

Es ist m.E. spannend, ob und in wie weit dieser Standard in der Praxis eine Anwendung findet … lassen wir uns überraschen …

UPDATE: Inzwischen gibt es die Version DMN 1.1

UPDATE: Camunda ist ein professionelles Open Source BPM Tool, das jeweils die aktuellen Versionen von BPMN, DMN und CMMN unterstützt. 

Zusammenspiel von BPMN und DMN (Quelle: DMN Spezifikation)
Zusammenspiel von BPMN und DMN (Quelle: DMN Spezifikation)

Oliver Höß

BPM / Workflow aus der Cloud: Beispiele RunMyProcess und Effektif

Die Idee, modellierte Geschäftsprozesse auszuführen bzw. zur Steuerung von Abläufen in IT-Systemen zu verwenden, ist nicht ganz neu. Bereits 1995 hat die WfMC (Workflow Management Coalition) ihr Referenzmodell entwickelt, das aufgrund seiner Abstraktheit heute i.W. immer noch auf aktuelle Systeme passt.

Mit der verstärkten Bedeutung von Cloud-basierten Systemen ergibt sich nun auch die Möglichkeit der Verlagerung von BPM / Workflow-Systemen in die Cloud. Prozesse werden dann in der Cloud modelliert und auch dort ausgeführt. Elemente eines derartigen Systems sind typischerweise Prozessmodell-Editoren, webbasierte Formulare zur Eingabe von Daten, Konnektoren zu anderen Cloud-Systemen (z.B. Google-Cloud-Applikationen oder Speicherdienste) sowie Monitoring-Funktionalitäten.

Beispiele für derartige Cloud-basierte BPM / Workflow-Systeme sind RunMyProcess und Effektif.

Effektiv wurde unter Federführung des BPM-Experten Tom Baeyens in enger Kooperation mit dem Cloud-Modellierungsanbieter Signavio entwickelt und hat ein eher leichtgewichtiges Konzept. U.a. ist neben einer BPMN-Modellierung auch eine vereinfachte Modellierung möglich. Technologisch ist es eine reine Webanwendung.

RunMyProcess, ein ursprünglich französisches System, das von Fujitsu übernommen wurde, ist im Gegensatz dazu ein relativ umfangreiches Workflow-System mit einer Vielzahl von Konnektoren und Monitoring-Funktionalitäten. Auch hier wird BPMN als Modellierungsstandard verwendet. Technologisch wurde die Entwicklungsumgebung als Flash-Webanwendung realisiert.

Beide Werkzeuge bieten einen kostenlosen Test-Zugang … also einfach mal reinschauen …

Weitere Cloud-basierte BPM / Workflow-Tools können gerne im Kommentar-Bereich verlinkt werden …

In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf den kostenlosen Marktüberblick BPM-Tools 2014 des Fraunhofer IAO sowie auf die dazugehörigen Schwerpunktstudien Social BPM, Monitoring und Compliance hinweisen.

Cloud-basierte BPM / Workflow-Systeme: Effektif und RunMyProcess
Cloud-basierte BPM / Workflow-Systeme: Effektif und RunMyProcess

Oliver Höß

Mobile Anwendungen – Es muss nicht immer eine App sein …

Seitdem Apple 2008 den App Store „erfunden“ hat, ist die Anzahl von verfügbaren Apps für die gängigen mobilen Plattformen rasant gestiegen. Man kann schon fast von einer „Appsplosion“ sprechen …siehe auch die Suchhäufigkeit des Begriffs „App“ in Google Trends.

Der Begriff "App" in Google Trends
Der Begriff „App“ in Google Trends

Die Entwicklung von stabilen Apps für unterschiedliche Betriebssystemvarianten, Gerätevarianten und Bildschirmgrößen ist dabei nicht trivial. Es haben sich daher eine Reihe von Technologien (z.B. auch hybride Apps) und Werkzeugen für das Cross-Plattform-Development (siehe z.B. hier) entwickelt, um diesen Herausforderungen zu begegnet. Dennoch laufen viele Apps nicht überall stabil und müssen häufig upgedated werden (und zwar bei allen Usern, die die App benutzen).

Doch ist eine typische „App“ überhaupt immer die richtige Wahl ?

Schauen wir einmal, wie diese Problematik in der Desktop-Welt gelöst wurde. Aufgrund ähnlicher Probleme (verschiedene Plattformen, häufige Updates) wurden dort viele Applikationen in den letzten Jahren auf Basis von Web-Technologien entwickelt bzw. portiert (sowohl unternehmensinterne als auch „öffentliche“ Applikationen). Dies geht soweit, dass sogar graphische Prozessmodellierungs-Tools, wie z.B. Signavio, als reine Web-Anwendungen über die Cloud nutzbar sind. Zu Beginn des Web-Zeitalters wäre das noch undenkbar gewesen.

Auch im mobilen Umfeld sollte daher trotz des „App-Hypes“ die Entwicklung einer mobilen HTML-basierten Web-Anwendung (mit entsprechenden aktuellen Frameworks, z.B. für „responsive“ Seiten) für ein konkretes Lösungsszenario immer als Alternative in Betracht gezogen werden !

Faktoren, die tendenziell für eine mobile Web-Anwendung sprechen bzw. sprechen können:

  • Die Anwendung soll wirklich auf allen mobilen Endgeräten / Plattformen (Smartphone / Tablet) laufen (und nicht nur auf ein paar spezifischen).
  • Es handelt sich um eine typische Anwendung zur Anzeige und Eingabe von Daten (wobei hier mit modernen Web-Frameworks sehr anspruchsvolle Lösungen möglich sind).
  • Die Funktionalität ist bereits über eine bestehende (stationäre) Web-Anwendung umgesetzt.
  • Es ist im Einsatzgebiet eine kontinuierliche Online-Verbindung verfügbar (obwohl heutzutage sogar offline-fähige Webanwendungen möglich sind).
  • Es werden keine extremen Anforderungen an lokale Ressourcen (Leistung und Zugriff) gestellt (obwohl mit modernen Webtechnologien sogar ein Zugriff auf die lokalen Sensoren und Features von mobilen Geräten und sogar 3D Graphik im Browser möglich ist).
  • Eine Anwendung wird nur in unregelmäßigen, eher langen Abständen von den Anwendern verwendet.

Beispiele für „nette“ und nützliche mobile Web-Anwendungen sind z.B. die mobile Web-Anwendung von XING oder der Bahn (siehe unten).

Natürlich gibt es auch Gründe / Szenarios, bei denen eine App (nativ oder hyprid) Vorteile besitzt. Ich wollte angesichts des „App-Hypes“ nur die Web-Alternative wieder verstärkt in die Diskussion bringen …

Mobile HTML Web-Anwendungen von XING und DB AG
Mobile HTML Web-Anwendungen von XING und DB AG

Oliver Höß

Social / Collaborative BPM – Die Zukunft des Business Process Managements (BPM 2.0) !?

Update 16.10.2014: Zu diesem Thema ist eine aktuelle Studie des Fraunhofer IAO erschienen.

Die systematische Optimierung von Abläufen im Unternehmen (Geschäftsprozessmanagement / GPM bzw. Business Process Management / BPM) ist ein wichtiges Thema für Unternehmen und wird dies auch zukünftig bleiben. Nach meiner Erfahrung ist es jedoch in vielen Unternehmen so, dass nicht alle Beteiligten (neudeutsch auch Stakeholders genannt) in die Definition, Modellierung und Ausführung der Prozesse adäquat eingebunden sind. Oftmals werden daher die definieren Prozesse nicht gelebt bzw. sind suboptimal gestaltet.

Es sollte daher versucht werden, möglichst alle relevanten Beteiligten in die Definition, Modellierung aber auch Ausführung der Prozesse zu integrieren, um eine möglichst hohe Akzeptanz und möglichst optimale und „gern gelebte“ Prozesse zu erhalten. Mögliche Ansätze hierfür findet man auch in anderen Bereichen der IT, wie z.B. im Web 2.0, in sozialen Netzwerken und in Werkzeugen zur Online-Zusammenarbeit (Online Collaboration):

  • Kollaborative Modellierung von Prozessen
  • Kommentierung von Prozessen zur Entwurfszeit
  • Einspeisung von Tasks / Erinnerungen in Social Networks
  • Kommentierung und Feedback zur Prozess-Ausführungszeit

Eine Reihe von Tool-Anbietern, wie z.B. IBM, die Software AG, MID oder Signavio haben bereits einen Teil dieser Features in ihre BPM-Produkte integriert … es bleibt abzuwarten, wie sich dieses Thema weiterentwickelt und wie es die Anwenderunternehmen aufnehmen.

Update: Das Fraunhofer IAO bereitet aktuell eine Studie mit diesem Themenschwerpunkt vor.

Kommentare in Signavio
Kommentare in Signavio (Quelle: Signavio)

Oliver Höß