AMP (Accelerated Mobile Pages) und Google’s Umsetzung – Fluch oder Segen ?

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AMP-Seiten: Darstellung in der Google-Suche
AMP-Seiten: Darstellung in der Google-Suche

Mit AMP-konformen Webseiten (Accelerated Mobile Pages) kann die Anzeige von Webseiten auf Mobil-Geräten, insbesondere aus der Google-Suche heraus, stark beschleunigt werden.

Ärgerlich und eigentlich schon unverschämt ist, dass Google, als weltweit wichtigste Suchmaschine und wesentlicher Treiber des AMP-Projekts, die AMP-Seiten zur „Reduktion der Anzeigedauer“ aus seinem eigenen Cache ausliefert und somit die Betrachter der Seite gar nicht auf die ursprüngliche Seite beim eigentlichen Betreiber kommen (erst nach Klick eines Links).


UPDATE: Die SEO-Profis von SEMrush haben eine Studie zum Thema AMP-Seiten mit interessanten Infos veröffentlicht. Laut SEMrush ist AMP ein „Muss“, aber nur ca 30% der großen Publisher nutzen es und dort sind die AMP-Seiten oftmals fehlerhaft umgesetzt.


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Verteilte Systeme und Webanwendungen mit Java EE (JEE): Neues Buch von Stuttgarter Autorenteam

Programmierung von verteilten Systemen und Webanwendungen mit Java EE
Programmierung von verteilten Systemen und Webanwendungen mit Java EE

Im Springer Vieweg-Verlag ist ein Einstiegsbuch eines Autorenteams aus dem Raum Stuttgart zum Thema Java EE-Entwicklung erschienen: Programmierung von verteilten Systemen und Webanwendungen mit Java EE – Erste Schritte in der Java Enterprise Edition“.

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Mobile Anwendungen – Es muss nicht immer eine App sein …

Seitdem Apple 2008 den App Store „erfunden“ hat, ist die Anzahl von verfügbaren Apps für die gängigen mobilen Plattformen rasant gestiegen. Man kann schon fast von einer „Appsplosion“ sprechen …siehe auch die Suchhäufigkeit des Begriffs „App“ in Google Trends.

Der Begriff "App" in Google Trends
Der Begriff „App“ in Google Trends

Die Entwicklung von stabilen Apps für unterschiedliche Betriebssystemvarianten, Gerätevarianten und Bildschirmgrößen ist dabei nicht trivial. Es haben sich daher eine Reihe von Technologien (z.B. auch hybride Apps) und Werkzeugen für das Cross-Plattform-Development (siehe z.B. hier) entwickelt, um diesen Herausforderungen zu begegnet. Dennoch laufen viele Apps nicht überall stabil und müssen häufig upgedated werden (und zwar bei allen Usern, die die App benutzen).

Doch ist eine typische „App“ überhaupt immer die richtige Wahl ?

Schauen wir einmal, wie diese Problematik in der Desktop-Welt gelöst wurde. Aufgrund ähnlicher Probleme (verschiedene Plattformen, häufige Updates) wurden dort viele Applikationen in den letzten Jahren auf Basis von Web-Technologien entwickelt bzw. portiert (sowohl unternehmensinterne als auch „öffentliche“ Applikationen). Dies geht soweit, dass sogar graphische Prozessmodellierungs-Tools, wie z.B. Signavio, als reine Web-Anwendungen über die Cloud nutzbar sind. Zu Beginn des Web-Zeitalters wäre das noch undenkbar gewesen.

Auch im mobilen Umfeld sollte daher trotz des „App-Hypes“ die Entwicklung einer mobilen HTML-basierten Web-Anwendung (mit entsprechenden aktuellen Frameworks, z.B. für „responsive“ Seiten) für ein konkretes Lösungsszenario immer als Alternative in Betracht gezogen werden !

Faktoren, die tendenziell für eine mobile Web-Anwendung sprechen bzw. sprechen können:

  • Die Anwendung soll wirklich auf allen mobilen Endgeräten / Plattformen (Smartphone / Tablet) laufen (und nicht nur auf ein paar spezifischen).
  • Es handelt sich um eine typische Anwendung zur Anzeige und Eingabe von Daten (wobei hier mit modernen Web-Frameworks sehr anspruchsvolle Lösungen möglich sind).
  • Die Funktionalität ist bereits über eine bestehende (stationäre) Web-Anwendung umgesetzt.
  • Es ist im Einsatzgebiet eine kontinuierliche Online-Verbindung verfügbar (obwohl heutzutage sogar offline-fähige Webanwendungen möglich sind).
  • Es werden keine extremen Anforderungen an lokale Ressourcen (Leistung und Zugriff) gestellt (obwohl mit modernen Webtechnologien sogar ein Zugriff auf die lokalen Sensoren und Features von mobilen Geräten und sogar 3D Graphik im Browser möglich ist).
  • Eine Anwendung wird nur in unregelmäßigen, eher langen Abständen von den Anwendern verwendet.

Beispiele für „nette“ und nützliche mobile Web-Anwendungen sind z.B. die mobile Web-Anwendung von XING oder der Bahn (siehe unten).

Natürlich gibt es auch Gründe / Szenarios, bei denen eine App (nativ oder hyprid) Vorteile besitzt. Ich wollte angesichts des „App-Hypes“ nur die Web-Alternative wieder verstärkt in die Diskussion bringen …

Mobile HTML Web-Anwendungen von XING und DB AG
Mobile HTML Web-Anwendungen von XING und DB AG

Oliver Höß

Neues Journal zu den Themen Online-Medien-Management inkl. Technologien und Anwendungen

Ganz aktuell wurde der Call for Papers für die erste Ausgabe des neuen, kostenfreien Online-Journals JOMTAP (Journal for Online Media Management, Technology and Application) veröffentlicht.

Gesucht werden interessante Beiträge zu folgenden Themen

  • Media Management: Business models, Management Strategies, Cross-Media Publishing
  • Innovative Content: Interactive Online Media, Gaming, Content Creation, Cross-Media (with focus on online), Online Editorial Office, Product Catalogues, Social Media, Content and Visual Design, Information Architecture
  • Online-Marketing: Marketing and Advertisement, Social Media, Social Media Monitoring
  • E-Business: Architectures and Models, Innovative Applications, Gamification, Business Portals and Intranet
  • Mobile: Development, Applications, Business Models, Cross-Platform, Augmented and Mixed Reality
  • Web Technology: HTML, JavaScript, Web Engineering, Prototyping, Cross-Platform and Web-based Deskop-Applications, Web-based Communication
  • Technology Assessment (TA) for Online Media and Social Impact

Weitere Informationen erhalten Sie auf der JOMTAP-Homepage.

JOMTAP Homepage
JOMTAP Homepage

Oliver Höß