Bürger schaffen Wissen – Eine neue Internet-Plattform für „Citizen Science“

Unter dem Motto „Bürger schaffen Wissen“ hat die Initiative Wissenschaft im Dialog mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft eine neue Internetplattform „Bürger schaffen Wissen“ ins Leben gerufen, über die Bürger an Forschungsvorhaben beteiligt werden können bzw. sogar eigene Forschungsvorhaben initiieren können.

Damit werden Konzepte des Web 2.0, wie z.B. Crowd Sourcing / Collective Intelligence, auf das Thema Bürgerbeteiligung in der Wissenschaft (sog. „Citizen Science“) übertragen.

Es sind bereits 10 initiale Projekte eingestellt … es bleibt spannend, wie sich die Plattform mittel- bzw. langfristig entwickeln wird.

Bürger schaffen Wissen - eine neue Internetplattform für "Citizen Science"
Bürger schaffen Wissen – eine neue Internetplattform für „Citizen Science“

Oliver Höß

Kongress für Nachwuchsunternehmer am 10. Mai in Stuttgart

Für die Wettbewerbsfähigkeit von Baden-Württemberg ist auch zukünftig ein starker Unternehmergeist von großer Bedeutung.

Aus diesem Grund veranstaltet  die Initiative für Existenzgründung und Unternehmensnachfolge – ifex des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg gemeinsam mit dem Verein EntrepreneurTalente am Samstag, den 10. Mai im Haus der Wirtschaft den Kongress „Denker? Träumer? Mach’s doch!“.

Neben der Vorstellung interessanter StartUps können auch eigene Ideen entwickelt und im Rahmen eines sog. Elevator Pitches präsentiert werden. Es warten interessante Preise auf die Gewinner.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Weitere Informationen zur Agenda und Anmeldung finden Sie auf den Webseiten des Kongresses.

Gerade für Studierende der HFT Stuttgart ist der Weg ins Haus der Wirtschaft nicht weit …

Haus der Wirtschaft in Stuttgart
Haus der Wirtschaft in Stuttgart

Oliver Höß

Top IuK-Regionen in Europa – Süddeutschland ist gut vertreten …

Die Europäische Kommission hat im Rahmen der Erstellung eines IuK-Atlas eine Studie durchgeführt, in der besonders erfolgreiche IT- bzw. IuK-Regionen in Europa identifiziert wurden.

Erfreulich ist, dass viele deutsche Regionen in der Spitzengruppe zu finden sind, z.B. München (Platz 1), Karlsruhe (Platz 4), Darmstadt (Platz 7).

Erfreulich ist aus meiner Sicht auch, dass Stuttgart noch in der Spitzengruppe (immerhin Platz 21) vertreten ist … nach meinem schwäbischen Bauchgefühl müsste die Platzierung natürlich besser sein 🙂

Update: Bei genauerer Betrachtung der Abbildung und Abgleich mit dem Ranking fällt auf, dass der Ersteller der Grafik einige Städte (z.B. Berlin) in der Abbildung einfach weggelassen hat … vielleicht habe ich es aber auch nicht richtig verstanden 🙂

Wenn man natürlich die Städte des Software-Clusters (u.a. Karlsruhe, Darmstadt, Saarbrücken, Kaiserslautern, Frankfurt, Heidelberg/Mannheim/Walldorf, Frankfurt, …) zusammenzählt, wird dies wahrscheinlich die Spitzenposition ergeben …

Das Ranking kann hier abgerufen werden. Details der zugrunde liegenden Studie finden Sie hier.

European ICT Hubs (Quelle: http://europa.eu/rapid/press-release_IP-14-435_de.htm)
European ICT Hubs (Quelle: http://europa.eu/rapid/press-release_IP-14-435_de.htm)

Oliver Höß

Java 9 – Die Arbeiten haben begonnen …

Da habe ich gerade das neue Java 8 installiert, da steht auch auch das JDK 9 unter dem Codenamen Kenai in den Startlöchern …

Die Arbeiten sind wohl noch in einem frühen Stadium, dennoch können bereits erste Snapshots heruntergeladen werden, um den Entwicklungsfortschritt hautnah verfolgen zu können.

Weitere Informationen findet man unter http://jdk9.java.net/

Java 9 - Aktueller Entwicklungsstand
Java 9 – Aktueller Entwicklungsstand

Oliver Höß

Graphische Web-Analyse mit ClickTale – Mehr über den Besucher wissen

Für den langfristig erfolgreichen Betrieb einer Webseite (B2C oder B2B) ist es wichtig zu wissen, wie sich die Besucher verhalten. Beispiele hierfür sind die Messung von Conversion Rates oder die Messung des Erfolgs von Marketing-Maßnahmen.

Traditionelle Web-Analyse-Tools, wie z.B. Google-Analytics oder Statcounter, bieten hier eine Vielzahl von nützlichen Funktionalitäten. Wer jedoch noch mehr über den Besucher herausfinden möchte, z.B. wie sieht die Mausbewegung auf der Seite aus oder wie weit scrollt der Besucher nach unten, sollte auch noch weiterführende Tools in Betracht ziehen.

Ein interessantes Beispiel hierfür ist ClickTale, mit dem derartige Analysen durchgeführt werden können und auch ganze Besucher-Sessions aufgezeichnet werden können. Eine Einstiegsversion kann kostenlos evaluiert werden, für die volle Funktionalität ist eine Gebühr fällig.

Natürlich sind die aktuell gültigen rechtlichen Bestimmungen für den Einsatz derartiger Webanalyse-Tools zu berücksichtigen.

Eine interessante Studie zum Thema Web-Tracking wurde durch das Fraunhofer SIT veröffentlicht: der Web-Tracking-Report 2014, der kostenlos heruntergeladen werden kann. Für weitergehende Analysen kann natürlich auch ein Web-Usability-Test in Betracht gezogen werden, der z.B. vom Fraunhofer IAO angeboten wird.

Heatmaps für Mausbewegungen, Scrollweite und Clicks
Heatmaps für Mausbewegungen, Scrollweite und Clicks

Oliver Höß

Future Business Clouds – Positionspapier von acatech zum Cloud-Computing in Deutschland

Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech) hat in Zusammenarbeit mit dem OFFIS-Institut der Uni Oldenburg  im März 2014 ein Positionspapier „Future Business Clouds – Cloud Computing am Standort Deutschland“ herausgebracht, in dem Thesen und Handlungsempfehlungen für dieses Wichtige Thema mit Fokus auf Deutschland formuliert werden.

Aus meiner Sicht ein wichtiges Dokument, insbesondere für diejenigen, die sich mit dem Thema Cloud aus Forschungssicht beschäftigen.

Prinzipiell gehe ich mit diesem Dokument konform, eine Anmerkung möchte ich mir dennoch erlauben. Es geht um die im Dokument mehrfach erwähnte Analogie, dass IT-Leistungen „ähnlich wie Wasser und Strom“ zu beziehen sind. Dies ist zwar eine nette Zielvorstellung, vereinfacht die Realistät jedoch m.E. ein wenig zu stark.

Bei Strom ist es irrelevant, von welchem Anbieter er ist und ich kann den Anbieter häufig wechseln, um z.B. Kostenvorteile zu realisieren. Bei einem Wechsel eines IT/Cloud-Anbieters werden dabei i.d.R. immer erhebliche Migrationsaufwände anfallen. Bei Wasser kann ich sogar die Produkte von mehreren Anbietern in einem „Behälter“ mischen … das ist bei IT/Cloud-Diensten auch nicht so einfach möglich (siehe ein früherer Artikel zum Thema Integration von Cloud-Diensten). Dass auch der Handel von IT/Cloud-Leistungen nicht so einfach ist, wie der Handel mit fungiblen Gütern, wurde ebenfalls in enem früheren Artikel zur Cloud-Börse DB Cloud Exchange dargestellt (diese ist lt. Webseite nun in einem Beta-Trial).

Hier gibt es also noch eine Vielzahl von Herausforderungen zu bewältigen, was ja auch durchaus der Gesamtaussage des Positionspapiers entspricht …

Future Business Clouds - Positionspapier von acatech
Future Business Clouds – Positionspapier von acatech

Oliver Höß

Industrie 4.0 – Neue Studie von BITKOM und Fraunhofer IAO

In der aktuellen Studie „Industrie 4.0 – Volkswirtschaftliches Potenzial für Deutschland“ wird durch BITKOM und Fraunhofer IAO untersucht, welches Potenzial für den Standort Deutschland in der Kombination von traditionellen Produktionsprozessen und Technologien mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien (sog. Industrie 4.0) steckt.

Dazu wurden u.a. Experten von Bosch, Trumpf, Claas, SAP zu den Potenzialen des Industrie 4.0-Trends in Wertschöpfungsketten in wichtigen Branchen, wie z.B. dem Maschinen- und Anlagenbau und der KFZ-Industrie, befragt.

Die Studie kann auf den BITKOM-Seiten heruntergeladen werden. Hier der direkte PDF-Link.

Studie Industrie 4.0 von BITKOM und Fraunhofer IAO
Studie Industrie 4.0 von BITKOM und Fraunhofer IAO

Oliver Höß

Business Process Management (BPM), Dokumenten-Management und IT-Sicherheit – Event des Fraunhofer IAO im Mai

Unter dem Motto „Vom Informationsmeer zum Mehrwert – Aktuelle Entwicklungen im Bereich der Dokumentenverwaltung und im Geschäftsprozessmanagement“ veranstaltet das Fraunhofer IAO zum wiederholten Mal das Forum Dokumenten- und Workflow-Management.

Das Forum findet vom 13. bis 15. Mai 2014 in Stuttgart statt und hat folgende Schwerpunkte:

  • 15. Mai: Forum Geschäftsprozessmanagement mit den Schwerpunkten Social BPM, Compliance in Geschäftsprozessen sowie Überwachung von Geschäftsprozessen
  • 14. Mai: Seminare zu den Themen Dokumenten-Management, Geschäftsprozessmanagement sowie Bedarfsgerechte IT-Sicherheit
  • 13. Mai: Expertengespräche „Usability im Dokumenten-Management / Enterprise Content Management (ECM)

Weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungsseite des Fraunhofer IAO.

Sie können mich gerne bezüglich individuellen Sonderkonditionen kontaktieren (Kontaktdaten).

Dokumenten‐ und Workflow‐Management 2014
Dokumenten‐ und Workflow‐Management 2014

Oliver Höß

Apache OFBiz – OpenSource Unternehmenssoftware von Apache

Die Apache Software Foundation ist ja prinzipiell eher für technische Basis-Software bekannt.

Mit OFBiz (The Apache Open For Business Project), einem Apache Top-Level-Projekt, das inzwischen in der Version 12 verfügbar ist, wird ein OpenSource Softwarepaket auf Java-Basis bereitgestellt, das eine Vielzahl von integrierten Funktionalitäten im ERP, CRM, SCM und eCommerce/eBusiness – Kontext bereitstellt.

Aufgrund der OpenSource-Eigenschaft kann es (zumindest theoretisch) im Rahmen der Lizenzbedingungen an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Im öffentlichen Wiki sind eine Reihe von Projekten sowie Endanwender-Unternehmen dokumentiert, die OFBiz als Basis für eigene Entwicklungen bzw. Lösungen einsetzen.

Die Installation der Demo in der unveränderten Form ist ohne Probleme machbar, so dass sich jeder ein eigenes Bild machen kann …

Apache OFBiz (The Apache Open For Business Project)
Apache OFBiz (The Apache Open For Business Project)

Oliver Höß

Ein Shop aus der Cloud – FreeWebStore.com

eCommerce / eBusiness ist weiterhin ein starkes Wachstumsfeld (siehe auch dieser interessante Artikel in der Wirtschaftswoche).

Wer seinen eigenen Internet-Shop einrichten möchte, hat eine Reihe von Optionen:

  • Entwicklung eines eigenen Shops (dies dauert lange und ist für die meisten kleinen Unternehmer keine ernst zu nehmende Option)
  • Nutzung / Installation eines Standard-Shop-Systems (Open-Source oder kommerziell)
  • Nutzung eines SaaS / Cloud-Shops (quasi Shop-as-a-Service)
  • Nutzung von bestehenden Marktplätzen

Ein interessantes Beispiel für einen Cloud-Shop, der in kurzer Zeit eingerichtet ist, und eine Vielzahl von Optionen bietet ist: http://freewebstore.com

Beispiele für enthaltene Funktionalitäten sind:

  • Relativ einfache Einrichtung
  • Unterschiedliche Design-Vorlagen
  • Import von Produkt-Katalog-Daten
  • Vielzahl von Bezahl-Systemen
  • Anbindung an andere Plattformen (z.B. Google)
  • Unterstützung von Sonderangeboten etc.
  • Kostenlose Einstiegsvariante

Am Besten schauen Sie sich die Plattform selbst an

Dieser Beitrag soll keine Empfehlung sein, es gibt noch eine Vielzahl von vergleichbaren Angeboten ….

www.freewebstore.com
www.freewebstore.com

Oliver Höß